Eruption als Ende der Sprachlosigkeit

 

 

 

Wund-Bilder des Malers Walter Raum endlich in seinem Heimatort zu sehen- Einführung von Professor Werner Knaupp

 

 

 

40 Jahre der Sprachlosigkeit über die im zweiten Weltkrieg erlittenen Schrecken – dann entluden sich die Eindrücke des erfolgreichen Malers Walter Raum (1923 bis 2009) in den 1980er Jahren im Werkzyklus der „Wund-Bilder“. In nur einem Jahr entstanden 100 Gemälde, die dem Gestalt verliehen, was Walter Raum in Worte nicht fassen konnte oder wollte. Die „Wund-Bilder“ sind düster, Kohle und schwarze Farbe verdichten sich zu hoch aufragenden Torsi oder Körperteilen, aus denen in kraftvollem Rot Blut quillt, Symbol des Leidens wie des Lebens gleichermaßen. Die Wund-Bilder des Malers, der bereits 1958 auf der Biennale in Venedig ausgestellt hatte, waren 2019 in München nahe seiner späteren Heimat zu sehen. Nun reisen sie nach Hersbruck, der Geburtsstadt des Informel-Künstlers. Im Kunstmuseum Hersbruck sind sie von 1. Oktober bis 14. Februar zu sehen. Zur Eröffnung am 1. Oktober um 19 Uhr spricht der Maler Werner Knaupp, der sich in seinem Werk ebenfalls mit menschlichen Grenzsituationen auseinander gesetzt hat. Ebenfalls zu sehen und erwerben ist die 2018 neu aufgelegte Version von Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür“ mit Raums Gemälden.

 

 

 

Die Vernissage findet unter Corona-Auflagen im Freien vor dem Museum in der Amberger Straße 2 in Hersbruck statt.

 

 

 

AUSSTELLUNG vom 01.10. – 20.12.2020 und nach der Winterpause vom 13.01. – 14.02.2021

 

GEÖFFNET MI, DO, FR, SA 15 – 18 Uhr und SO 14 – 18 Uhr // Wegen möglicher kurzfristiger Änderungen vergewissern Sie sich bitte vor Ihrem Besuch auf unserer Homepage!

 

 

 

 

 

 

Der Kunstspaziergang war ein voller Erfolg- hier noch ein paar Fotos

In den Kurzmeldungen der Frankenschau wird der Hersbrucker Kunstspaziergang gegen Ende kurz erwähnt!

https://www.br.de/mediathek/video/franken-kompakt-die-meldungen-vom-6-august-av:5f2c4283232143001429160a


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